Unsere Haselmaus-Infotafel hat nicht genug Platz für Vieles, was wir euch gern noch zur Haselmaus erzählen möchten.

Darum berichten wir hier ein bischen mehr über unseren kleinen Schläfer.

  1. Fressfeinde: Wir haben auf einer Wildkamera Videos der Haselmaus gehabt. Aber auch Siebenschläfer und Waldmaus wohnen in der gefilmten Hecke und schauen sich interessiert den Spurentunnel an, den man als Schläfer super als Versteck oder sogar zum Bauen eines Nestes nutzen kann. Dann war da auf den Aufnahmen plötzlich das ganze Bild voll mit Fell. Ein riesiges Tier! Ein Viedeo danach können wir das Riesenfelltier erkennen – ein Waschbär ist in der Hecke bis zum Spurentunnel geklettert und – steckt seine Schnauze in den Tunnel. Zum Glück ist der Tunnel so eng, dass die Schnauze kaum reinpasst. – Und unsere Haselmaus ist auch schon längst wieder weg. Aber daher: Waschbären versuchen leider auch unsere kleinen Schläfer zu finden und zu fressen. – Ging in der Nacht nochmal alles gut!
  2. Futterpflanzen
  3. Meine Familie: der Gartenschläfer kommt in Niedersachsen nur nochh im Harz vor. . Ich wohne nochh im Harz und im Gipskarst. Aber im thüringer Gipskarst nbin ich nur noch echt selten zu finden! Der Siebenschläfer ist der „Elefant“ unter uns dreien. Wenn der in den Spurentunnel schlüpft, ist der ausgefüllt. Wir Haselmäuse passen da aber locker zu viert rein!
Steinbruch Kohnstein, Niedersachswerfen, Fa. Kohnstein Bergwerks Gmbh (Wico/Wildgruber), Thüringen Blickrichtung SO, Foto: Stephan Röhl

Ausstieg aus dem Naturgipsabbau bis 2045!

Die Südharzer Gipskarstlandschaft ist weltweit einmalig. Der BUND fordert den Ausstieg aus dem Naturgipsabbau bis 2045.

Haselmaus, Foto Sven Büchner

Spurensuche Haselmaus im Südharzer Gipskarst
– Jetzt mitmachen!

Erfassung der Vorkommen der Haselmaus im Südharzer Gipskarst.